
Ärzte in der Nähe finden: So klappt’s
Die Suche nach dem richtigen Arzt in der Nähe kann sich anfühlen wie die sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen – besonders wenn Praxen voll sind und die Öffnungszeiten nicht zu den eigenen passen. Dabei ist der erste Schritt meist einfacher, als viele denken: Wer die richtigen digitalen Werkzeuge und offiziellen Listen kennt, spart Zeit und Nerven, und dieser Ratgeber zeigt, wie Sie mit konkreten Portalen und rechtlichem Hintergrundwissen einen passenden Haus- oder Facharzt in Ihrer Nähe finden – selbst wenn die Lage schwierig erscheint.
Niedergelassene Ärzte in Deutschland: ca. 120.000 (Stand 2023) ·
Hausärzte mit offenen Patientensprechstunden: etwa 70 % nehmen Neupatienten auf ·
Durchschnittliche Wartezeit auf einen Termin beim Hausarzt: 1–3 Tage ·
Online-Arztsuche-Nutzer monatlich: mehrere Millionen Suchanfragen
Kurzüberblick
- Die Kassenärztliche Bundesvereinigung veröffentlicht jährlich die Arztzahlen (KBV (Bundesvertretung der Vertragsärzte))
- Öffnungszeiten von Praxen sind öffentlich einsehbar, etwa über die KBV-Suche (KBV (Bundesvertretung der Vertragsärzte))
- Patienten haben das Recht, den Arzt zu wechseln (KBV (Bundesvertretung der Vertragsärzte))
- Die genaue Wartezeit für einen Termin variiert stark regional (KBV)
- Ob ein Arzt Neupatienten aufnimmt, ist nicht immer online ersichtlich (KBV)
- Keine spezifische Zeitleiste verfügbar – der Fokus liegt auf aktuellen Suchmöglichkeiten
- Mehr Praxen bieten Online-Terminbuchung über Plattformen wie 116117-termine.de an
Wie finde ich einen Arzt in meiner Nähe?
Der einfachste Weg beginnt mit den offiziellen Arztsuchportalen. In Österreich bietet gesundheit.gv.at (amtliches Gesundheitsportal Österreichs) eine umfassende Ärzteliste. In Deutschland deckt die AOK-Arztsuche (gesetzliche Krankenkasse) das gesamte Bundesland ab und filtert nach Kassenstatus, Fachgebiet und Öffnungszeiten. Plattformen wie Docfinder (Bewertungs- und Buchungsplattform) zeigen zusätzlich Bewertungen und freie Termine an.
Offizielle Arztsuchportale nutzen
gesundheit.gv.at – die amtliche Ärzteliste für Österreich. Sie enthält alle niedergelassenen Ärzte, Fachärzte und Krankenhäuser. Die Suche ist nach Fachgebiet, Ort und Postleitzahl möglich. AOK-Arztsuche – filtert nach Kassenstatus und bietet Kartenansicht. Docfinder – ergänzt Bewertungen und ermöglicht Online-Terminbuchung.
Die AOK bietet in ihrer Arztsuche aktuell keine Bewertungen an – der Aufwand für eine faire und manipulationssichere Darstellung sei zu hoch, so der AOK Gesundheitsnavigator.
Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV, Standesorganisation der Vertragsärzte) bietet ebenfalls eine Arzt- und Psychotherapeutensuche an. Sie kann nach Praxen in der Nähe oder im Umkreis eines Ortes suchen. Als weitere Suchkriterien nennt die KBV unter anderem Fachgebiete, Leistungen, Fremdsprachen und Barrierefreiheit.
Die Implikation: Offizielle Quellen sind zuverlässiger als reine Bewertungsportale, aber sie zeigen nicht immer, ob ein Arzt tatsächlich Neupatienten aufnimmt.
Allgemeinmediziner vs. Facharzt – die richtige Filterwahl
Viele Suchportale unterscheiden zwischen Hausärzten (Allgemeinmedizin) und Fachärzten wie Kardiologen oder Orthopäden. Wichtig: Für den Facharztbesuch benötigen gesetzlich Versicherte in der Regel eine Überweisung vom Hausarzt – eine Ausnahme sind etwa Frauenärzte, Augenärzte und Kinderärzte (KBV).
- Hausarzt: erste Anlaufstelle, übernimmt meist die Grundversorgung
- Facharzt: Spezialist für bestimmte Erkrankungen, oft mit längerer Wartezeit
- Wahlarzt (Österreich): Privatpraxis, Kosten teilweise über Zusatzversicherung abgedeckt
Der Trade-off: Hausärzte sind schneller verfügbar, Fachärzte bieten spezifischere Diagnostik – die Wahl hängt von Ihren Symptomen ab.
Tipps für die erste Kontaktaufnahme
- Rufen Sie vor dem ersten Besuch in der Praxis an. Fragen Sie nach:
- Aufnahme von Neupatienten: „Nehmen Sie noch Patienten auf?“
- Öffnungszeiten: „Wann haben Sie geöffnet?“
- Sprachen: „Sprechen Sie Englisch oder eine andere Fremdsprache?“
Warum das zählt: Viele Praxen führen keine aktiven Online-Status – ein Anruf klärt schneller als jedes Portal.
„Der AOK Gesundheitsnavigator bietet keine Bewertungen an, weil der Aufwand für eine faire und manipulationssichere Darstellung zu hoch ist.“
— AOK Gesundheitsnavigator
Welche Ärzte in meiner Nähe haben jetzt geöffnet?
Die Frage nach aktuellen Öffnungszeiten ist entscheidend – vor allem bei akuten Beschwerden oder am Wochenende. Die meisten Suchportale wie Docfinder oder die KBV-Arztsuche zeigen die regulären Öffnungszeiten an. Für Echtzeit-Informationen sind Apps besser geeignet.
Öffnungszeiten in Suchportalen prüfen
Die AOK-Arztsuche filtert nach Öffnungszeiten – Sie können etwa nach Praxen suchen, die am Samstag geöffnet haben. Die KBV-Suche listet ebenfalls die Praxiszeiten auf. Allerdings: Diese Angaben stammen meist von den Praxen selbst und sind nicht immer aktuell.
Kombinieren Sie Online-Prüfung mit einem kurzen Anruf. Bei Plattformen wie jameda (Bewertungsportal mit Terminbuchung) können Nutzer zudem in Kommentaren auf geänderte Öffnungszeiten hinweisen.
Notdienst und Bereitschaftsdienst: wann und wie?
Außerhalb der Sprechzeiten hilft der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116117. Die KBV beschreibt diesen Service als rund um die Uhr erreichbaren Patientenservice – telefonisch, online und per App. Die 116117 App hilft auch bei der Suche nach der nächstliegenden geöffneten Bereitschaftspraxis (KBV).
- Notruf 112: nur bei lebensbedrohlichen Notfällen (Herzinfarkt, Schlaganfall)
- 116117: für dringende, aber nicht lebensbedrohliche Fälle
- Bereitschaftsdienst: abends, nachts und an Wochenenden
Der Terminservice 116117 vermittelt in dringenden Fällen Termine bei Hausärzten, Fachärzten und Psychotherapeuten. Für die Terminvermittlung ist in der Regel eine dringende medizinische Behandlungsnotwendigkeit und eine Überweisung mit Vermittlungscode erforderlich (KBV).
„Die 116117 ist rund um die Uhr erreichbar – telefonisch, online und per App.“
— Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV)
Warum das wichtig ist: Der Bereitschaftsdienst entlastet die Notaufnahmen und bietet eine strukturierte Versorgung für Patienten, die außerhalb der Öffnungszeiten Hilfe brauchen.
App-Tipps für Echtzeit-Informationen
Apps wie „Arzt in der Nähe“ (für iOS und Android) nutzen Standortdaten, um die nächste geöffnete Praxis anzuzeigen. Die 116117 App zeigt zudem Notdienstpraxen in der Nähe. arzt-direkt (Online-Terminplattform) bietet ebenfalls eine Standortsuche mit Echtzeit-Informationen zu freien Terminen.
Die Implikation: Apps sind schneller als Webseiten, aber nicht alle Praxen sind in jeder App gelistet – ein Vergleich lohnt sich.
Was kann man tun, wenn kein Arzt mehr aufnimmt?
Ein Aufnahmestopp ist frustrierend – aber nicht das Ende. Viele Praxen sind aus Kapazitätsgründen gezwungen, neue Patienten abzuweisen. Die gute Nachricht: Es gibt Alternativen.
Gründe für Aufnahmestopps verstehen
Praxen dürfen aus Kapazitätsgründen die Aufnahme neuer Patienten verweigern. Das ist rechtlich zulässig, solange keine Diskriminierung vorliegt. Besonders in Ballungszentren und bei bestimmten Fachrichtungen (etwa Kardiologie) sind die Wartelisten lang.
Alternative Anlaufstellen: MVZ, Gesundheitszentren
Medizinische Versorgungszentren (MVZ) haben meist offene Sprechstunden. MVZs sind Einrichtungen, in denen mehrere Ärzte unter einem Dach arbeiten – ähnlich einem Praxisverbund. Sie sind oft flexibler bei der Aufnahme neuer Patienten. In Österreich gibt es ähnliche Modelle wie Gruppenpraxen und Primärversorgungszentren.
- MVZ: meist größere Einheiten, mehr verfügbare Termine
- Gesundheitszentren: bieten oft auch Prävention und Beratung
- Telemedizin: erste Konsultation per Video, ersetzt nicht den persönlichen Besuch
Kassenärztliche Vereinigung einschalten
Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) vermittelt bei Versorgungslücken. Wenn in Ihrer Region kein Arzt aufnimmt, kann die KV einen Termin bei einem anderen Arzt vermitteln. In Berlin etwa beschreibt die KV Berlin (regionale KV) die Online-Terminbuchung über 116117-termine.de und nennt die Hotline 116117 als rund um die Uhr erreichbaren Service (KV Berlin).
Die KV ist die letzte Instanz: Scheuen Sie sich nicht, dort anzurufen. Sie ist gesetzlich verpflichtet, die Versorgung sicherzustellen (§ 75 SGB V).
Die Implikation: Wer sich nicht abweisen lässt und die KV kontaktiert, hat gute Chancen auf einen Termin – auch wenn es etwas Geduld braucht.
Wann dürfen Ärzte Patienten ablehnen?
Die Rechtslage ist klar: In Deutschland besteht grundsätzlich keine Pflicht, jeden Patienten zu behandeln. Anders als oft angenommen, gibt es keinen generellen Kontrahierungszwang für Vertragsärzte – also keine gesetzliche Verpflichtung, jeden Patienten aufzunehmen. Allerdings gibt es Grenzen.
Kein genereller Kontrahierungszwang
Ein Vertragsarzt darf die Behandlung verweigern, wenn er aus persönlichen Gründen kein Vertrauensverhältnis aufbauen kann – etwa bei vorherigen Konflikten. Auch Kapazitätsgründe sind zulässig. Die Bundesärztekammer (Standesorganisation der Ärzteschaft) regelt dies in der Berufsordnung.
- Keine Behandlungspflicht bei fehlender fachlicher Zuständigkeit
- Ablehnung aus persönlichen Gründen möglich
- Privatpatienten können leichter abgewiesen werden als Kassenpatienten
Ablehnung aus persönlichen Gründen
Ein Arzt kann Patienten ablehnen, wenn er eine nachhaltige Störung des Vertrauensverhältnisses befürchtet – etwa bei aggressivem Verhalten oder häufigen unbegründeten Beschwerden. Das gilt für Kassen- und Privatpatienten gleichermaßen.
Diskriminierungsverbot beachten
Ablehnung wegen Rasse, Geschlecht, Religion, Behinderung oder sexueller Identität ist verboten. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) (Antidiskriminierungsstelle des Bundes) untersagt solche Praktiken. Ein Verstoß kann Schadensersatzforderungen nach sich ziehen.
Der Trade-off: Ärzte haben Freiheit bei der Auswahl ihrer Patienten, aber diese Freiheit endet dort, wo Diskriminierung beginnt. Patienten sollten ihre Rechte kennen und bei Bedarf die Antidiskriminierungsstelle des Bundes einschalten.
Vorteile
- Offizielle Portale wie KBV-Suche sind zuverlässig
- Patienten haben das Recht, den Arzt zu wechseln
- Die 116117 ist rund um die Uhr erreichbar
Herausforderungen
- Die genaue Wartezeit für einen Termin variiert stark regional
- Ob ein Arzt Neupatienten aufnimmt, ist nicht immer online ersichtlich
- Die Aktualität der Öffnungszeiten auf Portalen ist nicht garantiert
- Die genauen Wartezeiten für Facharzttermine sind nicht zentral erfasst
Wie finde ich einen guten Hausarzt?
Ein guter Hausarzt ist mehr als nur ein Mediziner – er ist Vertrauensperson und Lotse im Gesundheitssystem. Die Suche nach dem passenden Arzt erfordert etwas Sorgfalt, aber keine Hexerei.
Bewertungsportale: Worauf achten?
Bewertungen auf jameda (Bewertungsportal mit über 411.000 gelisteten Ärzten) und Docfinder sind hilfreich, aber nicht repräsentativ. Die AOK bietet in ihrer Arztsuche keine Bewertungen an, weil der Aufwand für eine faire und manipulationssichere Bewertung hoch ist (AOK Gesundheitsnavigator).
- Lesen Sie mehrere Bewertungen – nicht nur die Besten oder Schlechtesten
- Achten Sie auf konkrete Details (Wartezeit, Kommunikation, Behandlung)
- Kombinieren Sie Online-Bewertungen mit persönlichen Empfehlungen
Empfehlungen von Nachbarn und Apotheken
Apotheken sind oft die beste Informationsquelle für lokale Ärzte. Das Personal kennt die Praxen vor Ort und kann aus erster Hand berichten. Auch Nachbarn, Kollegen oder lokale Facebook-Gruppen können hilfreich sein.
Erstgespräch: Die richtigen Fragen stellen
Viele Praxen bieten ein kurzes Erstgespräch an – nutzen Sie es. Fragen Sie nach:
- Erfahrung mit Ihren Beschwerden
- Verfügbarkeit von Terminen (auch kurzfristig)
- Verordnung von Medikamenten (wie oft gibt es Generika?)
- Sprachen (Englisch, Türkisch, etc.)
Warum das wichtig ist: Ein guter Hausarzt sollte auf Privatpatienten und Kassenpatienten gleichermaßen eingehen. Die Chemie beim ersten Besuch ist entscheidend – wenn Sie sich nicht wohlfühlen, suchen Sie weiter.
Welche Sätze sollte ein guter Arzt niemals sagen?
Kommunikation ist das Herz der Arzt-Patienten-Beziehung. Bestimmte Aussagen können Vertrauen nachhaltig zerstören – und sind oft ein Zeichen für einen ungeeigneten Arzt.
Kommunikation, die Vertrauen zerstört
Patienten berichten immer wieder von Sätzen wie „Da kann man nichts machen“ oder „Das bilden Sie sich nur ein“. Solche Äußerungen sind nicht nur verletzend – sie untergraben die Therapietreue. Studien im Deutschen Ärzteblatt (medizinische Fachzeitschrift) zeigen, dass eine gute Arzt-Patienten-Kommunikation Behandlungsergebnisse signifikant verbessert.
Sätze wie „Dafür haben wir keine Zeit“ oder „Das ist normal in Ihrem Alter“ sind häufig ein Zeichen von mangelndem Einfühlungsvermögen. Patienten sollten bei solchen Aussagen den Arzt wechseln.
Beispiele aus der Praxis
- „Sie sind zu jung, um diese Beschwerden zu haben“ – bagatellisiert Symptome
- „Das ist psychosomatisch“ – ohne vorherige gründliche Untersuchung
- „Dafür müssen Sie zum Spezialisten“ – ohne klare Überweisung
Worauf Patienten achten sollten
Ein guter Arzt hört zu, erklärt verständlich und nimmt Beschwerden ernst. Wenn Sie das Gefühl haben, nicht ernst genommen zu werden, suchen Sie einen anderen Arzt. Ihr Wohlbefinden steht im Mittelpunkt.
Die Implikation: Die Zunge des Arztes ist mächtiger als jedes Skalpell – schlechte Kommunikation kann den Behandlungserfolg gefährden.
dr-flex.de, 116117-termine.de, hausarztelmshorn.de, praxis.116117-termine.de, meetergo.com, bayernportal.de, apps.apple.com
Neben der allgemeinen Suche lohnt es sich, speziell nach einem Hausarzt in der Nähe zu suchen, da dieser oft die erste Anlaufstelle ist.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich einen Arzt auch ohne Termin aufsuchen?
Ja, viele Hausarztpraxen bieten offene Sprechstunden an – aber nicht alle. Rufen Sie vorher an oder prüfen Sie die Praxis-Website. In Akutfällen ist der Bereitschaftsdienst 116117 die richtige Adresse.
Was kostet ein Besuch beim Hausarzt in Deutschland?
Für gesetzlich Versicherte ist der Besuch kostenlos. Privatversicherte zahlen in der Regel zwischen 20 und 50 Euro, abhängig von der Leistung. Die Kosten werden oft von der Krankenkasse erstattet.
Wie oft kann ich den Hausarzt wechseln?
Sie können jederzeit den Arzt wechseln, ohne Angabe von Gründen. Maximal alle drei Monate sollte die Krankenkasse informiert werden – aber es gibt keine gesetzliche Einschränkung der Wechselhäufigkeit.
Brauche ich eine Überweisung zum Facharzt?
Für die meisten Fachärzte ja (außer Frauenärzte, Augenärzte und Kinderärzte). Gesetzlich Versicherte benötigen eine Überweisung vom Hausarzt, die meist drei Monate gültig ist.
Wie finde ich einen Arzt, der Englisch spricht?
Nutzen Sie die Sprachenfilter der Suchportale. Die KBV-Arztsuche und Docfinder bieten die Möglichkeit, nach Fremdsprachen zu filtern. Auch die AOK-Arztsuche listet Sprachkenntnisse.
Wird die Arztsuche von der Krankenkasse bezahlt?
Die Nutzung von Arztsuchportalen ist kostenlos. Die Vermittlung über die 116117 ist ebenfalls kostenfrei – die Kosten trägt die gesetzliche Krankenversicherung.
Was ist ein Wahlarzt und wie finde ich einen in meiner Nähe?
Ein Wahlarzt ist ein Privatarzt in Österreich. Die Kosten werden teilweise von der Zusatzversicherung übernommen. Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) bietet Listen der Wahlärzte an. Auch Docfinder filtern nach Wahlärzten.
Kann mein Hausarzt mich in der Apotheke anrufen?
In der Regel nicht direkt – die Kommunikation läuft über das Rezept. Praxen können jedoch bei speziellen Medikamenten telefonisch in der Apotheke nachfragen. Direkte Weitergabe von Patientendaten ist datenschutzrechtlich eingeschränkt.
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Für Patienten in Deutschland und Österreich, die auf der Suche nach einem Arzt in der Nähe sind, ist die Botschaft klar: Nutzen Sie offizielle Portale, fragen Sie im Zweifel direkt in der Praxis nach – oder schalten Sie die Kassenärztliche Vereinigung ein. Wer digital startet und persönlich nachhakt, findet meist einen Platz – auch in vollen Praxen.